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Achtergruppe GmbH

Achtergruppe

SHK / TGA

Heizung · Heizflächen

Fußbodenheizung, die zur Wärmepumpe passt: 30 bis 35 °C reichen.

Wir bauen die Heizflächen im Rohbau: Fußbodenheizung mit Dämmung, Randstreifen und Rohr 16 × 2 mm, Verlegeabstand nach Heizlast, Verteiler mit Durchflussmessern, und Heizkörper dort, wo sie besser passen, auf derselben Vorlauftemperatur. Alles wird vor dem Estrich abgedrückt und protokolliert.

Vorlauf 30–35 °C — passt zur Wärmepumpe

Druckprobe und Protokoll vor dem Estrich

Verlegeabstand 100 / 150 mm nach Heizlast

Heizkörper: Auslegung nach Heizlast

Warum Flächenheizung

Niedrige Temperatur, große Fläche

Eine Fußbodenheizung gibt Wärme über den ganzen Boden ab. Deshalb reicht Wasser mit 30 bis 35 °C, und genau bei diesen Temperaturen arbeitet eine Wärmepumpe am sparsamsten.

Passt zur Wärmepumpe

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Jahresarbeitszahl. Mit Heizkörpern braucht dieselbe Wärmepumpe 45 bis 55 °C und damit mehr Strom.

Gleichmäßige Wärme

Keine heißen Heizkörper und keine kalten Ecken. Die Raumtemperatur kann ein bis zwei Grad niedriger eingestellt werden, ohne dass es kühler wirkt.

Kühlen im Sommer möglich

Über dieselben Rohre kann eine Wärmepumpe mit Kühlfunktion den Boden um zwei bis vier Kelvin abkühlen — leise und ohne Gerät im Raum. Wie das geht, steht auf der Seite Klima. Zur Kühlung →

Passt zur Wärmepumpe

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Jahresarbeitszahl. Mit Heizkörpern braucht dieselbe Wärmepumpe 45 bis 55 °C und damit mehr Strom.

Warmwasser-Fußbodenheizung

Die ganze Fläche heizt — deshalb reichen 30 bis 35 °C

Eine Warmwasser-Fußbodenheizung ist keine Heizung im Raum, sondern der Raum selbst: Im Estrich liegt ein Rohr, durch das warmes Wasser fließt. Weil die Fläche so groß ist, genügt eine niedrige Temperatur. Ein Heizkörper muss dieselbe Wärme über einen halben Quadratmeter abgeben und braucht dafür 45 bis 55 °C, der Fußboden schafft es mit 30 bis 35 °C. Genau in diesem Bereich arbeitet eine Wärmepumpe am sparsamsten: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur bringt rund 2,5 % mehr Jahresarbeitszahl.

Was wir einbauen: Auf die Rohdecke kommt die Wärme- und Trittschalldämmung nach GEG und DIN EN 1264, an alle Wände ein Randdämmstreifen, damit sich der Estrich frei ausdehnen kann. Darauf verlegen wir das Heizrohr PE-RT/AL/PE-RT 16 × 2 mm, auf der Tackerplatte mit Klammern oder auf der Noppenplatte eingeklickt. Der Verlegeabstand folgt der raumweisen Heizlast: 100 mm dort, wo viel Wärme gebraucht wird, und in den Randzonen an Fenstern, 150 mm im übrigen Bereich. Jeder Kreis läuft als Schlaufe ohne Verbindung im Estrich zum Heizkreisverteiler; Kreise über 100 m teilen wir auf, damit die Pumpe nicht gegen den Druckverlust arbeiten muss.

Verteiler und Regelung: Der Edelstahlverteiler sitzt im Verteilerschrank zwischen den Räumen, mit Durchflussmesser je Kreis für den hydraulischen Abgleich, Absperrungen, Entlüftung und Entleerung. Jeder Raum bekommt einen eigenen Stellantrieb und Raumthermostat. Der Abgleich wird nach Verfahren B dokumentiert; ohne dieses Protokoll gibt es keine Förderung nach KfW 458.

Estrich, Trocknung, Aufheizen: Über dem Rohr liegen mindestens 45 mm Zementestrich (Heizestrich nach DIN EN 13813), üblich sind 65 bis 70 mm Gesamtaufbau. Vor dem Estrich drücken wir die Anlage ab und halten den Druck während des Einbaus, sodass jede Beschädigung sofort auffällt. Nach der Trocknung folgt das Funktionsheizen nach DIN EN 1264-4 mit Protokoll, erst danach darf der Bodenleger seinen Belag verlegen. Fliesen und Feinsteinzeug leiten die Wärme am besten; Parkett und Vinyl brauchen einen Wärmedurchlasswiderstand unter 0,15 m²K/W.

Was dafür spricht. Gleichmäßige Wärme ohne heiße Stellen und kalte Ecken, keine Heizkörper an den Wänden, keine Staubverwirbelung, ein bis zwei Grad niedrigere Raumtemperatur bei gleichem Empfinden — und im Sommer kann dieselbe Fläche kühlen. Was dagegen spricht: Die Anlage reagiert träge, weil erst der Estrich warm werden muss; im Altbau kostet der Aufbau Raumhöhe, und der Boden muss frei bleiben — unter einem geschlossenen Einbauschrank kommt keine Wärme heraus.

Kühlen im Sommer: Läuft die Wärmepumpe im Kühlbetrieb, fließt kühles Wasser durch dieselben Rohre, und der Boden nimmt Wärme auf. Zwei bis vier Kelvin sind möglich, leise, unsichtbar und ohne Gerät im Raum. Die Grenze ist der Taupunkt: Der Estrich darf nie so kalt werden, dass sich Feuchtigkeit niederschlägt, deshalb gehört eine Taupunktüberwachung dazu. Für schnelle, starke Kühlung ist die Fläche zu träge, dafür gibt es Konvektoren oder eine Split-Anlage.

Heizkörper

Heizkörper: schnell geregelt, und sie können auch kühlen

Nicht jeder Raum bekommt eine Fußbodenheizung. Im Altbau ohne Aufbauhöhe, im Bad neben dem Handtuchheizkörper, im Anbau oder im Dachgeschoss sind Heizkörper oft der vernünftigere Weg, und im selben Haus lassen sich beide Systeme kombinieren: unten die Fläche, oben die Heizkörper. Der Vorlauf richtet sich dann nach der höchsten Anforderung, die Fußbodenkreise werden am Verteiler heruntergemischt.

Groß statt heiß: Ein moderner Flachheizkörper ist tiefer und länger als der alte Rippenheizkörper. Wird er eine Nummer größer gewählt, kommt er mit 45 °C statt 70 °C aus und liegt damit wieder in dem Bereich, in dem eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft. Die Auslegung machen wir raumweise nach der Heizlast (DIN EN 12831) und nicht nach dem, was vorher an der Wand hing.

Heizkörper mit Ventilator: Es gibt Ausführungen mit einem leisen Gebläse im Gerät, sogenannte Gebläsekonvektoren oder Ventilatorheizkörper. Die Luft wird aktiv durch den Wärmetauscher geführt, dadurch bringt derselbe Heizkörper deutlich mehr Leistung bei niedriger Vorlauftemperatur, und der Raum wird spürbar schneller warm. Genauso funktioniert es umgekehrt: Im Sommer läuft kaltes Wasser durch das Gerät, und der Ventilator verteilt die Kühle im Raum, schneller als jede Fläche und mit Kondensatablauf, sodass anders als bei der Fußbodenkühlung auch unter den Taupunkt gekühlt werden darf.

Wozu das gut ist: Heizkörper reagieren in Minuten statt in Stunden, ideal für Räume, die nur zeitweise genutzt werden. Im Bestand lassen sie sich ohne Estricharbeiten tauschen. Und wer Kühlung möchte, ohne ein Klimagerät an die Wand zu hängen, bekommt sie mit Gebläsekonvektoren aus derselben Wärmepumpe, die im Winter heizt.

Was wir bauen

Der Aufbau unter dem Estrich

Dämmung und Randdämmstreifen

Wärme- und Trittschalldämmung nach GEG und DIN EN 1264, Randdämmstreifen an allen Wänden und Türen. So kann der Estrich arbeiten, ohne zu reißen.

Heizrohr und Verlegeabstand

PE-Xa oder Mehrschichtverbundrohr 16 × 2 mm, verlegt als Schnecke oder Mäander. Der Abstand ergibt sich aus der Heizlast je Raum: 100 mm an Außenwänden, 150 mm in der Fläche, nicht nach Gefühl.

Verteiler mit Durchflussmessern

Jeder Kreis bekommt einen eigenen Abgang mit Durchflussmesser. So wird die Anlage hydraulisch abgeglichen, und jeder Raum erhält genau so viel Wasser, wie er braucht.

Kreislängen unter 100 m

Lange Kreise bremsen den Durchfluss. Wir planen die Kreise so, dass sie ähnlich lang sind und der Verteiler ohne große Pumpe auskommt.

Druckprobe vor dem Estrich

Vor dem Estrich wird die Anlage mit Wasser abgedrückt und das Ergebnis protokolliert. Während der Estricharbeiten bleibt der Druck erhalten, sodass sich Undichtigkeiten zeigen, solange man noch etwas tun kann.

Übergabe an den Estrich

Sie erhalten den Verlegeplan mit Kreislängen und das Druckprotokoll. Estrich, Belag und das Aufheizprotokoll übernimmt der Ausbau.

Dämmung und Randdämmstreifen

Wärme- und Trittschalldämmung nach GEG und DIN EN 1264, Randdämmstreifen an allen Wänden und Türen. So kann der Estrich arbeiten, ohne zu reißen.

Vorher und nachher

Was Sie sehen — und was verschwindet

Auf der Baustelle liegt alles offen: Rohre, Randstreifen und Verteiler. Nach dem Ausbau bleibt eine Revisionstür in der Wand. Dahinter sitzt der Verteiler mit den Durchflussmessern, der einzige Ort, an dem die Anlage später noch angefasst wird.

Deshalb planen wir den Verteiler an einer Stelle, die erreichbar bleibt: im Flur, im Hauswirtschaftsraum oder im Technikraum, nicht hinter dem Kleiderschrank.

Von unseren Baustellen

So sieht die Verlegung aus

Fotos aus laufenden Projekten: Rohre auf der Tackerplatte, Randdämmstreifen und Zuleitungen zum Verteiler.

Wohnraum vor dem Estrich: Rohre in Schneckenform, Randstreifen an der Fensterfront

Zuleitungen zum Verteiler, gebündelt und gedämmt

Zwei Räume, zwei Kreise — die Trennwand kommt später

Mäander mit engem Abstand an der Außenwand

Dachgeschoss: Tackerplatte, Rohr und Randstreifen unter der Schräge

Verteilerschrank mit Durchflussmessern nach der Montage

Wohnraum vor dem Estrich: Rohre in Schneckenform, Randstreifen an der Fensterfront

Heizrohr 16 mm auf der Noppenplatte, Halteclips im Raster

Verteiler in der Wandnische, Zuleitungen rot und blau

Fertig verlegter Raum vor dem Estrich

Dargestellt sind typische Ausführungen. Rohr, Platte und Verteiler wählen wir je nach Objekt; die Positionen stehen in der Stückliste.

Ablauf

Vom Aufmaß bis zur Druckprobe

1

Aufmaß und Heizlast

Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831. Daraus ergeben sich Verlegeabstand und Kreislänge für jeden Raum.

2

Verlegeplan und Angebot

Zeichnung mit Kreisen, Verteilerplatz und Aufbauhöhe. Festpreis mit Stückliste: Rohr, Platte, Verteiler, jede Position mit Artikelnummer.

3

Verlegen und abdrücken

Dämmung, Randstreifen, Rohr und Verteiler. Anschließend Druckprobe mit Protokoll und Übergabe an den Estrichleger.

1

Aufmaß und Heizlast

Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831. Daraus ergeben sich Verlegeabstand und Kreislänge für jeden Raum.

Häufige Fragen

Fragen zu Fußbodenheizung und Heizkörpern

Geht Fußbodenheizung auch im Altbau?

Ja, wenn die Aufbauhöhe ausreicht. Bei wenig Platz gibt es Dünnschichtsysteme mit 20 bis 30 mm Aufbau. Ob es sich lohnt, klärt das Aufmaß; wir sagen es Ihnen vorher und nicht erst nach dem Ausbau des alten Bodens.

Machen Sie auch den Estrich?

Nein. Wir bauen die Heizung bis zur Druckprobe. Estrich, Belag und das Aufheizprotokoll übernimmt der Ausbau; wir übergeben so, dass er direkt weiterarbeiten kann.

Wie lange dauert die Verlegung?

Für ein Einfamilienhaus meist wenige Tage. Den Zeitraum sagen wir Ihnen im Angebot verbindlich zu.

Kann die Fußbodenheizung kühlen?

Mit einer Wärmepumpe mit Kühlfunktion ja: zwei bis vier Kelvin kühler, ohne Entfeuchtung. Dafür sind Taupunktfühler und die passende Regelung nötig, die wir von Anfang an mit einplanen.

Zum Nachlesen

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Auslegung nach DIN EN 1264: Verlegeabstand, Vorlauftemperatur, Aufbauhöhe und Druckprobe. Zum Artikel →

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Heizlast raumweise, Verlegeplan mit Kreislängen

Festpreis mit Stückliste

Druckprobe und Protokoll vor dem Estrich

Oder rufen Sie direkt an: 0176 383 202 79

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Sanitär, Heizung, Klima. Geplant, gerechnet und gebaut von einem Fachbetrieb aus dem Landkreis Regensburg.

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Pakete

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